Hannoversches Straßenbahn-Museum e.V., Hohenfelser Straße 16, 31319 Sehnde

Ihr Ansprechpartner für die Medieninformation: Bodo Krüger, Lange-Hop-Str. 84, 30559 Hannover, Mobiltelefon: 0173 / 6221497, Festnetz: 0511 / 528045, E-Mail: krueger-funk@t-online.de

Veranstaltung: Hannoversches Straßenbahn-Museum e.V., Hohenfelser Straße 16, 31319 Sehnde

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Bodo Krüger, Lange-Hop-Str. 84, 30559 Hannover
Mobiltelefon: 0173 / 6221497 E-Mail: krueger-funk@t-online.de


Veranstaltung: 60 Jahre DÜWAG-Gelenkwagen

Termin: Sonntag, 12. Juni 2016, 11:00 - 17:00 Uhr

Text:
Das Hannoversche Straßenbahn-Museum erinnert an 60 Jahre DÜWAG-Gelenkwagen

Straßenbahn-Gelenkwagen sind heute ein vertrautes Bild in vielen Großstädten. Gegenüber den Triebwagen mit Anhängern bot diese Bauart, die man erstmals 1921 in Milwaukee sah, den Vorteil, dass ein einzelner Fahrer nunmehr den gesamten Wagen überblicken konnte. Die beiden ersten Gelenkwagen Europas, die Duisburger ’Harkortwagen’, waren schon ab 1926 unterwegs und zumindest einer davon blieb bis heute erhalten. Der heute längste Straßenbahnwagen der Welt misst 54 Meter und fährt in Budapest.

Möglich wurde dies durch ein paar findige Ingenieure, so z.B. Wilhelm Jakobs, der sich schon 1901 eine Idee patentieren ließ, bei der sich zwei Wagenkästen auf ein gemeinsames Drehgestell stützen können. Bis heute hat diese Bauweise nicht an Attraktivität verloren, weder bei der Straßenbahn noch bei der Eisenbahn.

Die Gelenkwagen waren es schließlich, die der Düsseldorfer Waggonfabrik (später: DÜWAG) ab 1956 nicht nur ihren größten kommerziellen Erfolg, sondern auch einen hohen Bekanntheitsgrad bescherten. Genau 60 Jahre ist es nun her, dass diese Firma ihre ersten Gelenkwagen in Düsseldorf und Bochum an den Start schickte. Die Hannoversche ’Üstra’, schaffte ab 1961 eine große Zahl von Gelenkwagen an, von denen als letzte die beiden Wagen 503 und 522 noch bis 1996 im Linieneinsatz waren.

Diese und andere Geschichten möchte das Hannoversche Straßenbahn-Museum am Sonntag, dem 12. Juni, auf dem Museumsgelände zeigen. Der Verein verfügt über eine ganze Reihe von Gelenkwagen unterschiedlichster Bauart. Was liegt also näher, als eine moderierte Gelenkwagen-Parade zu inszenieren, die am Nachmittag gegen 14:30 Uhr beginnen soll. Höhepunkt wird natürlich einer der beiden letzten Straßenbahnwagen Hannovers sein, denn heute gibt es hier die „Stadtbahn“. Der Wagen mit der Nummer 503 befindet sich seit seiner Außerdienststellung im Museumsbesitz, wurde später von der Jugendgruppe des Museumsvereins (U21) wieder hergerichtet und ist bis heute fahrbereit.

Darüber hinaus läuft der gewohnte Museumsbetrieb mit historischen Straßenbahnen, die auf dem Rundkurs sowie der Außenstrecke unterwegs sind. Auch die anderen Attraktionen des Museums stehen für alle Besucher bereit. Im Bistro „Café Hohenfels“ gibt es Speisen und Getränke.

Für den Eintritt in das Museum zahlen Erwachsene 7,50 € (ermäßigt 6,50 €), Kinder 4,00 € und Familien 20,00 €.

Weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter: www.tram-museum.de

Foto: Bodo Krüger
Frisch restauriert präsentiert sich Hannovers ’letzte’ Straßenbahn im Museum