Hannoversches Straßenbahn-Museum e.V., Hohenfelser Straße 16, 31319 Sehnde


Ihr Ansprechpartner für die Medieninformation:

Bodo Krüger, Lange-Hop-Str. 84, 30559 Hannover
Mobiltelefon: 0173 / 6221497 E-Mail: krueger-funk@t-online.de


Pressemitteilung: Saisonbilanz und Aussichten im Hannoverschen Straßenbahn-Museum

Text:

Nachdem es noch im Jahre 2011 einen Besucherzuwachs gegeben hatte, musste das Hannoversche Straßenbahn-Museum in Sehnde- Wehmingen seine Saison 2012 mit einem leichten Besucherrückgang abschließen. Auch bei der letzten Veranstaltung dieses Jahres gab es Einbußen. Bedingt durch Neuschnee und Schneetreiben am Vormittag, haben dieses Jahr nur 94 Besucher den Weg ins Museum gefunden und die winterlichen Nikolausfahrten genutzt. Insgesamt wurden 9178 Besucher gezählt, gegenüber 10013 im Vorjahr. Einen Rückgang verzeichnete auch die Gruppennachfrage außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Für die Besuchersaison 2013 werden vom Trägerverein derzeit große Anstrengungen zur Steigerung der Attraktivität des Museums unternommen. Trotz eines erheblich erweiterten Angebotes, sollen die Eintrittspreise aber unverändert bleiben.

Der Gleis- und Oberleitungsbau an der neuen Nordschleife schreitet gut voran und auch die Außenstrecke zum Kanal wurde in Angriff genommen – ein großer Teil der Oberleitungsmasten steht bereits. Teileröffnungen beider Strecken sind schon im Laufe der Saison 2013 geplant.

Der Veranstaltungskalender umfasst u.a. ein ganzes Wochenende mit der Thematik ‚Feuerwehr’, eine Neuauflage der großen ‚Playmobil-Ausstellung’ in den Sommerferien, diesmal mit einer ‚Playmobil-Börse’, sowie ein Treffen historischer Omnibusse. Zusätzlich wird es einen Tag geben, der sich ausschließlich mit der Historie des Museumsgeländes -insbesondere des Kalibergbaus- befasst. Neben der Enthüllung der Original-Teuftafel von 1897 erhalten die Besucher die seltene Gelegenheit, auch das Maschinenhaus mit der Fördermaschine zu besuchen. Natürlich gibt es dort auch fachkundige Führungen.

Mit der Saisoneröffnung am Ostersonntag, den 31. März 2013, wird es zudem eine Bereicherung ganz besonderer Art geben, die sich am anderen Ende des Museumsgeländes befindet und mit der Straßenbahn zu erreichen ist: die Fernmeldeausstellung. Seit 1995 gibt es den Hannoverschen Fernmeldeclub e.V., ein Verein, der großteils aus ehemaligen oder noch aktiven Angehörigen der Bundespost bzw. der Telecom besteht. Dieser Verein hat, auf einer Fläche von ca. 1300m², seine neue Heimat nunmehr im Straßenbahn-Museum gefunden. Im Laufe der Jahre wurde eine Sammlung von Fernmeldegeräten zusammengetragen, die in ihrer Gesamtheit in Deutschland absoluten Seltenheitswert besitzt und von den Vereinsmitgliedern zudem museal aufbereitet wurde. Nirgendwo sonst, wird historische Telekommunikationstechnik anschaulicher präsentiert. Alle Geräte, Vermittlungsanlagen und Wählerschränke sind natürlich voll funktionsfähig. Die Besucher sollen mit ihren Fragen nicht allein gelassen werden; diese Sammlung wird permanent fachkundig betreut.

Im Bereich des Museumsbistros soll überdies noch im Winter der Gastraum ansprechender gestaltet werden. Auch die vereinseigene H0-Modellbahnanlage, schon im letzten Winter erheblich erweitert, wird wieder einmal um einige interessante Baugruppen ergänzt.

Viele Neuerungen also in 2013 – der Museumsverein freut sich bereits auf die nächste Besuchersaison. Nähere Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.tram-museum.de


Foto 1: Bodo Krüger (HSM)
Nur ein kleiner Teil - neben anderen Geräten umfasst die Sammlung allein 120 Fernschreiber

Foto 2: Bodo Krüger (HSM)
Telefone über Telefone, nur ein Bestandteil der umfangreichen Sammlung

Foto 3: Dieter Tennie (HSM)
Der Nikolaus ist zugestiegen und besucht die jüngsten