Sonntag, 13. Mai 2018

Bustreffen im Hannoverschen Straßenbahn-Museum

In kleinen, mittleren und großen Städten ebenso wie auf dem Land sind sie nicht wegzudenken - Omnibusse, die ihre Fahrgäste schnell und sicher zu ihren Zielen befördern. Den Durchbruch der selbsttragenden Karosserie im Omnibusbau - heute beim PKW allgemein üblich - schaffte, Anfang der 50er Jahre, der Ulmer Konstrukteur Otto Kässbohrer. Mit seiner 'Setra'-Reihe bediente er zunächst den Markt für Reisebusse, produzierte aber schon bald Busse für den Linienverkehr in dieser Bauweise.

Andere bekannte Hersteller, wie Daimler Benz, MAN und Büssing, schufen jeweils eigene Baureihen, bevor dann in den späten sechziger Jahren der Standardlinienbus entwickelt wurde. Ziel war es, die kaum noch überschaubare Typenvielfalt der Nachkriegszeit zu reduzieren und für Busfahrer, Fahrgäste und Werkstätten markenübergreifend und herstellerunabhängig gleiche Bedingungen zu schaffen und unter anderem dadurch Kosten zu senken.

Das HSM möchte Ihnen diese interessante Entwicklung im Nahverkehr näher bringen. Zahlreiche historische sowie Busse neueren Datums privater Unternehmen sowie einiger passionierter Busliebhaber werden auf dem weitläufigen Freigelände des Museums zu sehen sein.

Zusätzlich zu den Fahrten mit unseren Straßenbahnen haben Sie die Möglichkeit, an Rundfahrten mit historischen Bussen durch 'Das Große Freie', des Siedlungsgebietes um Lehrte und Sehnde, teilzunehmen (Fahrpreis pro Person 3 Euro).